Pressemitteilung (02.04.2020)

Unterzeichnen Sie das Manifest NEIN zum 'Plan Larios' in Maro

(Die Unterschriften werden in der Reihenfolge ihrer Ankunft angezeigt. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert.)

Die fragile spanische Küste ist nach dem Platzen der Immobilienblase in Form einer totalen Krise im Jahr 2008 erneut das Ziel des städtischen Drucks.

Die andalusische Küste und insbesondere die Costa del Sol akkumulieren neue Entwicklungsprojekte, die mittelfristig eine weitere Immobilien- und Tourismusblase zu reproduzieren drohen.

Dies sind Klonprojekte wie Golfplätze und ihre angrenzenden Wohnsiedlungen, große Einkaufs- und Unterhaltungszentren; Touristenwohnungen mit stationärer Belegung; Yachthäfen; und exklusive Hotels, die schließlich zu "alles zu hunderten" führen. Die gesamte Costa del Sol ist ein gutes Beispiel dafür.

Nach dem neoliberalen Fest sind die Augen nun auf die geschützten Räume gerichtet, die noch frei von städtischen Spekulationen sind. Das sind Räume von hohem landwirtschaftlichen, ökologischen, landschaftlichen und kulturellen Wert... Der Fall Maro ist ein gutes Beispiel dafür.

Die Bürgerplattform 'Otro Maro y Nerja es posible' (übersetzt:"Ein anderes Maro und Nerja ist möglich") wurde als Ergebnis der Besorgnis vieler Einwohner von Nerja und Maro über das städtische Megaprojekt ins Leben gerufen, das die Sociedad Azucarera Larios S.A. (SALSA) im Schutzgebiet von Maro, Nerja (Málaga) durchführen will.

Der 'Plan Larios' sieht die Realisierung eines 18-Loch-Golfplatzes, eine Urbanisierung mit 680 Luxusimmobilien und mehreren exklusiven Hotels auf einer Fläche von 200 ha vor, einer Fläche, die landwirtschaftlich genutzt wird und von großem kulturellen und landschaftlichen Wert ist.

Das Gebiet, das SALSA gehört, ist teilweise als Gut von kulturellem Interesse (BIC) deklariert und wird derzeit geschützt durch den allgemeinen Urbanisierungsplan Nerja (PGOU); den Sonderschutzplan für die historische und malerische Stätte Maro; den Territorialplan Axarquia (POTAX); und durch den Andalusischen Küstenstreifen-Schutzplan (PPCLA).

Um all diese Vorschriften zu umgehen, beabsichtigt SALSA, dass Ihr Projekt von der andalusischen Regierung eine Erklärung von autonomem Interesse erhält, auch wenn es sich um einen Raum mit besonderem Schutz handelt.

SALSA verhandelt derzeit mit dem Stadtrat von Nerja über eine Vereinbarung, mit der die mit dem Unternehmen aufgrund der Neubewertung des Gebiets vertraglich vereinbarten Schulden geändert werden sollen.

Aus diesem Grund haben wir eine Kampagne gestartet, um Unterschriften zu sammeln und Unterstützung zu leisten, um dies zu verhindern.

Wir laden Sie ein, das Manifest gegen den Plan Larios zu unterzeichnen.

 

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